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1 Tag als Software-Entwickler bei Deckweiss

May 30, 2021
Gastbeitrag von
Daniel Steinkogler

Wie sieht eigentlich ein Tag eines Software-Entwicklers bei Deckweiss aus? Wie wird der Tag strukturiert und woran gearbeitet? In diesem Beitrag erfährst du wie so ein Tag bei Deckweiss aussieht.

Daniel Steinkogler

Wie schon bei meinem letzten Blogpost über das Thema "So holen wir unser Büro zu uns nach Hause", verfasse ich auch diesen Blog noch zu Hause in meinem Zimmer auf meinem persönlichen Schreibtisch. Schon bald wird man uns jedoch wieder zahlreicher im Büro in Purgstall auffinden können und wenn ihr durch die großen Schaufenster blickt und uns alle vor unseren Laptops sitzen seht, wird sich vielleicht der ein oder andere die Frage stellen, was wir hier den ganzen Tag überhaupt genau machen.Aus diesem Grund möchte ich euch in diesem Blog noch einmal genauer in den Alltag eines Programmieres bei Deckweiss mitnehmen und euch auch erzählen, wie ich meinen Arbeitstag im Home-Office organisiere.

So sieht ein durchschnittlicher Arbeitag von mir aus

Mein Arbeitstag startet in der Regel immer um 8:00 mit unserem "Standup"-Meeting für das CovidFighters-Projekt. Seit ein paar Tagen beginnen wir dieses Meeting mit einer morgentliche Sportroutine, um frisch und munter in den Tag starten zu können. Unser neuer Projektleiter Patrick gibt hierbei immer ein paar Übungen vor (z.B: Atemübungen, Kniebeugen, Liegestütz, ..), welche wir dann gemeinsam ausführen. Anschließend können wir dann motiviert in das eigentliche Meeting starten. Hier erzählen wir uns der Reihe nach welche Fortschritte am letzten Arbeitstag erzielt werden konnten oder ob es irgendwelche Schwierigkeiten gab, die uns bei der Arbeit aufgehalten haben. Zum Abschluss machen wir uns dann noch grob aus, wer welche Aufgaben als nächstes erledigt.

Um den restlichen Arbeitstag besser beschrieben zu können, erkläre ich euch kurz, wie wir generell in unserem Projekt arbeiten:

Wie bei ziemlich allen Projekten von Deckweiss, arbeiten wir bei CovidFighters mit einer agilen Entwicklungsmethode. In etwa alle zwei Wochen, setzen wir uns mit unseren Kunden zusammen und planen die nächste Iteration neu ein. Die geplanten Aufgaben werden dabei genau definiert und auf sogenannte "Tickets" aufgeteilt. Das Ziel für die nächsten zwei Wochen ist dann schließlich alle geplanten Tickets abzuarbeiten, um am Ende der Iteration eine neue Version der Software ausliefern zu können. Innerhalb dieser zwei Wochen können wir uns als Entwicklerteam völlig selbstständig organisieren und uns untereinander ausmachen, wer an welchem Ticket arbeitet.

Dies bedeutet also, dass ich in den meisten Fällen nach Ende des Standup-Meetings an einen mir zugewiesenen Ticket arbeiten werde. Ich klopfe also in die Tasten und setze die in dem Ticket beschriebenen Anforderungen um. Ein Ticket könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:

Während der Entwicklung ist es mir auch jederzeit möglich direkt mit unserem Kunden zu kommunizieren, um offene Fragen zu klären oder Vorschläge einzubringen. Somit kann ich schnelle Antworten bekommen, falls ich eine Entscheidung brauche, um weiterentwickeln zu können.Fertig bin ich mit einem Ticket, wenn ich alle Anforderungen umgesetzt und diese auch entsprechend getestet habe.Wenn ich mit meinem Ticket dann wirklich fertig bin, gebe ich dieses zum sogenannten Review-Prozess frei. Ich teile hierfür einfach einen meiner Kollegen mit, dass ich alles umgesetzt habe und dieser doch bitte mal den Sourcecode ansehen und das programmierte Feature noch mal kurz durchtesten soll. Dabei bekomme ich meistens Verbesserungsvorschläge, die ich später auch noch abarbeiten kann. Zum Einen sorgen wir hierbei für eine höhere Qualität der Software und zum Anderen können wir somit auch regelmäßig voneinander lernen.Ein gewöhnlicher Arbeitsalltag  besteht also grundsätzlich aus Programmierung, Testen, Code-Reviews und Kommunikation mit Teamkollegen und Kunden.

Wie teile ich mir meine Arbeitszeit ein?

Grundsätzlich habe ich die Möglichkeit, meine Arbeitszeit frei einzuteilen. Von 10:00 bis 15:00 Uhr haben wir eine Kernzeit vereinbart, in der davon ausgegangen werden kann, dass man in diesem Zeitraum erreichbar ist. Falls ich einmal verhindert bin, brauche ich aber nur den anderen mitteilen, wann und wie lange ich nicht erreichbar sein werde.Ich persönlich versuche mir die Zeit meist sehr geregelt einzuteilen, also dass ich täglich etwa um 8:00 beginne und gegen 17:00 meinen Schreibtisch dann verlasse. Das schöne an der flexiblen Arbeitszeit ist jedoch, dass man an schönen Tagen nachmittags auch mal das Wetter draußen genießen kann und dafür am Abend weitermacht oder an einem anderen Tag mal etwas länger arbeitet.Für die Zeitaufzeichnung verwenden wir ein Tool namens Timr, das wir jederzeit starten und pausieren können. Somit ist auch gleich dokumentiert, wann und an welchem Projekt wir gearbeitet haben.

Wie funktioniert das alles, wenn alle im Home-Office sind

Aus arbeitstechnischer Sicht werde ich bei meiner Arbeit durch das Home-Office kaum eingeschränkt. Wie ich bereits erwähnt habe, sind unsere Aufgaben sehr gut definiert und abgesteckt, sodass ich mir bei der Projektarbeit einfach ein Ticket schnappen kann und im besten Fall ohne viel weitere Kommunikation alleine an diesem Ticket arbeiten kann. Außerdem befindet sich mein Projektteam wie ich in meinem vorigen Blogpost bereits erzählt habe nahezu den ganzen Tag in unserem virtuellen Büro und können somit den ganzen Tag ohne Probleme miteinander kommunizieren. (außer wenn das Internet wieder mal Probleme macht ;) ). Ich habe also auch im Home-Office nie das Gefühl, alleine an meinem Arbeitsplatz zu sitzen.Auch mit den anderen Teammitgliedern, welche nicht direkt am gleichen Projekt wie ich arbeiten, bin ich regelmäßig im Kontakt. Montags beim Teamcall sehen wir uns generell alle miteinander und jeder erzählt von seinen Highlights der Vorwoche und Freitags an unserem "Friyay" habe ich die Möglichkeit mit anderen an internen Projekten zu arbeiten. Außerdem veranstalten wir egal ob Remote oder vor Ort regelmäßig After-Work-Abende mit lustigen Spielen.Damit jeder das notwendige Equipment zu Hause hat, ist es auch kein Problem zum Beispiel einen Bürosessel oder einen Monitor aus dem Büro mit nach Hause zu nehmen. Somit kann auch von zu Hause aus effizient und gesund gearbeitet werden.Durch die Corona-Zeit haben wir also feststellen können, dass wir auch sehr gut zusammenarbeiten können, wenn wir uns nicht alle im selben Büro befinden. Hier hat vor allem geholfen, dass wir die Kommunikationsbarriere im Team durch unser virtuelles Büro so gut wie entfernen konnten.Nichts desto trotz freue ich mich natürlich dennoch enorm, wenn wir alle gemeinsam wieder im Büro arbeiten können, da der persönliche Kontakt und die humorvolle Atmosphäre, welche in unserem Team herrscht,  durch die Technik natürlich nicht vollständig übertragen werden kann. Um die Vorteile von beiden Welten genießen zu können, kann ich mir vorstellen auch in Zukunft durchaus wöchentlich einen Home-Office-Tag einzuplanen. Grundsätzlich ist das ein tolles Gefühl, die Freiheit zu besitzen, selbst flexibel auswählen zu können, wann und wo ich meine Arbeit verrichten möchte :)

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