#strategie

3 klassische Digitalisierungsfehler und wie du sie vermeidest

January 31, 2021
Gastbeitrag von
Daniel Aigner

Nach bald 4 Jahren Individualsoftware haben wir schon einiges gesehen. Das Muster woran Projekte scheitern ist allerdings immer ähnlich bis gleich.

Daniel Aigner

Digitalisierung ist nicht nur ein großes Buzzword unserer Zeit, sondern auch sehr breit gefächert. In diesem Blog habe ich die Brille von uns als Softwareentwickler auf und gebe Einblick wie Individualsoftware sinnvoll im Bereich der Digitalisierung eingesetzt werden kann.

1. Am Nutzer (Markt) vorbei entwickelt

Leider entwickeln noch immer viel zu viele Unternehmen vom Produkt und den Features heraus ihre neue Software. Apps wie N26, TikTok, Clubhouse und Robin Hood erfreuen sich sehr großer Beliebtheit, weil der User im Mittelpunkt steht.

Clubhouse hat bis dato keine Android App, doch etliche Millionen User. Warum? Weil sie am Markt zielgruppengetreu entwickeln und alle weiteren Features, so wie die Android App, Schritt für Schritt nachziehen. Apps wie Clubhouse haben nicht einfach "Glück" zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Sie verfolgen die richtigen Strategien die Software auszubauen und die User zu befriedigen.

2. Auf die falsche Technologie gesetzt

Technologische Entscheidungen sind keine leichten Entscheidungen. Diese sollte man sehr weise treffen. Gerade wenn es um eine Software geht, die dem Endkunden einen zusätzlichen service bieten soll. Es sollte in jedem Fall auf Individualsoftware gesetzt werden, wenn:

  • ... das Kerngeschäft des Unternehmens von der Software abhängt.
  • ... eine langfristige Weiterentwicklung der Software in Frage kommt.
  • ... das Feedback der Nutzer laufend eingepflegt werden soll.

Wenn du überlegst ein Software-Projekt zu starten, sei dir dessen bewusst und frag die Entwickler sehr genau über die Technologien dahinter aus.

3. Change wird nicht ernst genommen

Wenn das Unternehmen, bzw. die zukünftigen Nutzer der Software der Digitalisierung generell eher abgeneigt sind hat man nicht nur technologische Barrieren, sondern auch menschliche. Hier kann es schnell einmal zu internen Reibereien kommen und die Software wird im schlimmsten Fall vom Nutzer nicht angenommen.

Um es nicht soweit kommen zu lassen ist der richtige Projektstart entscheidend. Hier bedienen wir uns den Methodiken des Design Thinkings und entwickeln gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern das Konzept für die Software. So sind sie nicht plötzliche Gegner, sondern werden von Anfang an mit eingebunden und können ihre Ideen einbringen.

Fazit: die Umsetzung ist entscheidend

Gute Ideen haben viele. Doch eine Idee ist nichts wert, auch wenn das einige StartUps am Beginn immer wieder glauben. Es liegt zu über 99% an der Umsetzung. Hier ist der Ansatz entscheidend.

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