Wie dir die digitale Transformation gelingt

June 1, 2020
Gastbeitrag von
Daniel Aigner

Die digitale Geschwindigkeit ist mehr als exponentiell schneller, als die Warenproduktions-Geschwindigkeit. Wer in der New Economy erfolgreich sein will braucht neue Rahmenbedingungen und Veränderungswille. Doch was bringt mir das Ganze eigentlich?

Daniel Aigner

Die digitale Welt ist nicht mehr für alle Neuland. Was allerdings Neuland ist, sind die neuen Rahmenbedingungen.

In der Old Economy war der Ablauf oft so:

  • es wird an etwas Neuem geforscht
  • es werden Pläne erstellt, wie man anhand des Erforschtem seine Produkte neu/besser gestaltet
  • die Produkte werden neu entwickelt
  • die Produkte werden vermarktet und verkauft

Es wurde nicht gefragt, ob das Produkt tatsächlich einen Nutzen für den Endkonsumenten hat. Es wurde nicht darüber nachgedacht den Nutzen für den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Es gab keine iterativen Testschleifen, wo mögliches Risiko, aber auch mögliche Verbesserungen hervorgekommen wären. Es gab keine Verbesserung anhand von Nutzerdaten. Es wurde einfach das bestehende Produkt verbessert und verkauft.

Als ich einmal mit einem produzierenden Unternehmen sprach, kamen Antworten wie "Bis jetzt haben sie auch gekauft und das Produkt ist jetzt billiger. Sie werden wieder kaufen."

Das ist in der digitalen Welt nicht mehr möglich. Hier haben wir vollkommen neue Möglichkeiten, aber auch neue Rahmenbedingungen. Wer hier erfolgreich sein will muss die New Economy verstehen.

Was bringt mir die New Economy?

Als Unternehmer muss ich meine Entscheidungen immer im Sinne der Unternehmensziele  wählen. Eine Investition in ein digitales Werkzeug sollte man wie eine Investition in einen Roboter sehen.

Der Unterschied ist allerdings noch etwas  gravierender

Die digitale Geschwindigkeit ist mehr als exponentiell schneller, als die Warenproduktions-Geschwindigkeit.

Hier skalieren wir nicht über Mitarbeiter, oder Roboter, sondern über eine Software.

Es ist für ein StartUp relativ einfach eine Branche mit einer Webanwendung zu disruptieren. Airbnb, Uber, Alibaba, Amazon, ... sie alle sind digitale Plattformen. Anhand der Daten die sie generieren werden sie selbst ständig besser. Während andere noch immer im analogen Bereich besser werden, bauen sich einige wenige Unternehmen Monopole auf und verfestigen diese sogar noch.

Früher hat man geforscht, dann entwickelt.

Heute geht das Hand in Hand. Durch Künstliche Intelligenz erhält man noch einen zusätzlichen Feinschliff und ist beinahe unschlagbar.

Wie schaffe ich den Sprung?

Indem du deine unternehmerischen Hausaufgaben machst, den Kunden-Nutzen mit neuen Technologien noch mehr hervorhebst und das Kundenerlebnis aufwertest.

Die größte Neuerung ist der Entwicklungsprozess im Vergleich zur Old Economy. Jetzt geht es nicht mehr um Forschung, sondern um testen und messen.

Neuer Ablauf:

  • Pain Points analysieren
  • Prototypen entwickeln
  • testen
  • optimieren
  • und wieder von vorn

Dazu braucht es neue Rahmenbedingungen im Unternehmen:

  • agiles Projektmanagement (SCRUM)
  • testen und messen - Strategie und Mindset —> LEAN StartUp Methodiken
  • Transparenz im Unternehmen —> Prozesse werden jetzt tatsächlich messbar
  • Veränderung wird zur Normalität

Eine sehr gute Erklärung zur Kombination aus den verschiedensten Methodiken liefert hier Gartner.

https://digitaleneuordnung.de/blog/lean-startup-methode/

Wo beginne ich?

Mit einer Analyse. Wenn du nicht weißt wo du stehst, weißt du nicht, welcher der richtige nächste Schritt ist.

Hierfür habe ich einen kostenlosen Digitalisierungs-Guide entwickelt, der dir dabei hilft: https://deckweiss.at/whitepapers/der-digitalisierungs-guide-fur-osterreichische-betriebe

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