So "läuft" ein Projekt bei Deckweiss

April 4, 2020
Gastbeitrag von
Simon Hell

Wenn du eine Software entwickeln lassen möchtest, dann steht eine Frage im Vordergrund: Wie läuft dieses Projekt nun ab? Erfahre, wie wir deine Wünsche in die Realität bringen.

Simon Hell

Du verwendest viele Software-Produkte im täglichen Alltag. Sei es, auf deinem Smartphone, oder in deinem Browser am Laptop. Vielleicht aber auch das Textverarbeitungsprogramm auf deinem PC in der Arbeit. All diese Programme sind von Firmen entwickelt worden und haben einen Entwicklungsprozess hinter sich.

Wenn du nun eine eigene Software entwickeln lassen möchtest, dann stellen sich viele Fragen darüber: Wie läuft denn so ein Projekt ab? Für viele Unternehmen ist das Entwickeln von Software etwas Neues. Gerade, wenn man ein externes Unternehmen damit beauftragt eine Software zu entwickeln, herrscht zuvor Ungewissheit:

  • Woher weiß ich, dass die Ergebnisse passen werden?
  • Wie bekomme ich mit, wie weit wir im Projekt schon sind?
  • Werde ich die Chance haben, mitten im Projekt zu sagen, dass ich etwas anders machen möchte, wie am Anfang geplant?

Es ist wichtig, dass diesen Fragen und Sorgen auch Antworten geboten werden. Deshalb arbeiten wir mit agilen Methoden, die diesen Fragen Raum geben und die Sorgen gezielt abfedern.

Vorarbeit ist essentiell

Doch bevor wir auf diese agilen Methoden innerhalb des Projekts eingehen, ist es noch wichtig klarzustellen, dass jedes Software-Projekt auch Vorarbeit benötigt. Bis ein Projekt begonnen werden kann, ist es essentiell, die Vorstellungen klar auszuarbeiten. Dies kann visuell in Form von Skizzen oder sogenannten Wireframes passieren. Zusätzlich wird noch verschriftlicht, welche Funktionen die Software beinhalten kann. Dies ist wichtig, damit auch richtig abgeschätzt werden kann, wie lange das Projekt dauern wird und welche Kosten dabei entstehen.

Wenn ein gemeinsames Bild vom Projekt vorhanden ist, kann in ein gemeinsames Projekt gestartet werden.

"Laufen" wir los - Der Sprint

Die Sorgen von oben können gelöst werden, indem das Projekt in kleinere Phasen unterteilt wird. Sogenannte Sprints. Sprints sind demnach kleine Projektphasen, die immer gleich lange dauern. Die Dauer ist abhängig vom Projekt und immer zwischen 1 bis 4 Wochen. Jeder Sprint beinhaltet eine Vorbereitung (Sprint-Planning), die Umsetzungsphase und eine Nachbereitung (Sprint-Review). Man könnte den Sprint auch als: Kleines Projekt im Projekt bezeichnen.

Gemeinsame Vorbereitung - Planning

Am Anfang eines jeden Sprints wird genau geplant, was umgesetzt wird im nächsten Sprint. Das wichtige dabei: Diese Planung und Priorisierung erfolgt gemeinsam. Das bedeutet, Kunde und Projektteam besprechen, welche Funktionen als nächstes dran kommen.

Bei jedem Sprint-Planning können die übrigen Funktionen priorisiert werden. Das ermöglicht es, Änderungen der Prioritäten ins Projekt einfließen zu lassen und immer die wichtigen Aufgaben zu erledigen. Außerdem ist durch das gemeinsame Planning sichergestellt, dass der Überblick nicht verloren geht. Jeder Beteiligte weiß, woran in nächster Zeit gearbeitet wird.

Das Team läuft - Die Umsetzung

Nach guter gemeinsamer Planung kann die Umsetzungszeit beginnen. Die Softwareentwickler des Projekts arbeiten für 1-4 Wochen daran, die geplanten Funktionen umzusetzen. Dadurch entsteht aufgrund der richtigen Priorisierung beim Planen der größtmögliche Mehrwert für den Kunden. Es wird konzentriert an den momentan wichtigsten Teilen des Projekts gearbeitet.  "Sprinten" können die Softwareentwickler natürlich nur, wenn sich im geplanten Umfang keine Überraschungen oder Änderungen ergeben. Deshalb ist es so wichtig, dass für die Umsetzung alles richtig vorbereitet und durchgedacht ist, sodass das Entwicklungsteam konzentriert und ohne große Ungewissheiten die Aufgaben abarbeiten kann. Für Änderungswünsche ist während der Umsetzung nur wenig Platz. Diese werden in der gemeinsamen Nachbereitung, dem Sprint Review, sogar offen begrüßt.

Gemeinsame Nachbereitung - Review

Am Ende der Entwicklungszeit werden die entstandenen Ergebnisse des Sprints präsentiert. Es wird über die eigentliche Software geredet und nicht nur über Kennzahlen. Die entstandenen Ergebnisse werden gemeinsam durchgegangen, diskutiert und Feedback eingeholt. Es wird ein Überblick gegeben, wie weit fortgeschritten das Projekt ist und was noch offen ist.

Das Wichtigste in diesem sogenannten Sprint Review ist offenes Feedback und das Ansprechen von Änderungswünschen. Dadurch ermöglicht das Review während des Projekts notwendige Änderungswünsche zu identifizieren. Es ist möglich diese Änderungen durch Austausch mit noch nicht umgesetzten Funktionen einfach ins Projekt aufzunehmen.

Deshalb ist es sinnvoll zu sprinten

Durch die Unterteilung des gesamten Projekts in Sprints wird also ermöglicht, flexibel zu planen und auch Raum für Änderungswünsche im Projekt zu schaffen. Vom ersten Sprint Planning an ist es möglich, die momentan wichtigen Teile des Projekts vorzuziehen. Kunden bekommen bei jedem Sprint Review einen aufschlussreichen Überblick über den momentanen Stand der Software und haben die Chance, Änderungswünsche einzubringen.

Damit ist sichergestellt, dass am Ende des Projekts eine Software entsteht, die den Wünschen entspricht, oder diese sogar noch übertrifft.

Weitere Beiträge: Das könnte dich interessieren

Alle Posts

Interessant? Wir haben einen Newsletter