Warum heißt Deckweiss eigentlich Deckweiss?

September 20, 2020
Gastbeitrag von
Daniel Aigner

Um einen Unternehmensnamen zu finden braucht es oft Workshops, Recherche und ganz viel Zeit. Bei uns lief das etwas anders ab.

Daniel Aigner

Für uns stand schon in der 4. IT-HTL fest, dass wir uns irgendwann einmal gemeinsam selbständig machen werden. Gemeinsam an Projekten zu arbeiten bereitete uns sehr großen Spaß und diesen Spaß wollten wir auch in unserem Berufsleben nicht verlieren.

Deshalb starteten wir das Projekt "Selbständigkeit" in einem eher geheimen Rahmen, um in Ruhe Überlegungen anstellen zu können.

Operation "Deckweiss"

Für den besseren Austausch, durfte eine WhatsApp-Gruppe natürlich nicht fehlen. So eine Gruppe hat allerdings die Herausforderung, dass sie einen Namen braucht. Und wie wir so in der Klasse nach einem Decknamen für unser Projekt "Selbständigkeit" grübelten, bemerkten wir eine Tube Deckweiss am Schultisch. Et voila, die WhatsApp Gruppe hatte ab nun ihren Namen Deckweiss.

Natürlich, so dachten wir, finden wir noch einen besseren Namen für unser zukünftiges Unternehmen. Jedoch schoben wir die Namensfindung einfach immer weiter auf, weil niemand Lust hatte, einen Namen für ein noch nicht bestehendes Unternehmen zu finden. Doch der Konsens war: "wir brauchen definitiv einen besseren Namen".

Ab jetzt Deckweiss

Während unserer Zeit beim Bundesheer und Zivildienst taten wir so, als hätten wir schon ein Unternehmen. Frei nach dem Motto "Fake it till you make it" gingen wir auf Kundensuche. Dies erwies sich als gar nicht so einfach und wir lernten relativ rasch, wie Vertrieb nicht geht. Dennoch standen wir eines Tages vor den Toren unseres ersten großen Kunden und wie für einen Konzern üblich, mussten wir zuvor beim Portier vorbei. Was für uns auch neu war. Dieser Portier war der geheime Entscheider (das weiß er bis jetzt nicht) über unseren Unternehmensnamen. Denn er bestand darauf, dass wir zu unserem persönlichen Namen in der Gästeliste, auch unseren Unternehmensnamen hinzuschreiben haben. Da wir ja noch kein Unternehmen hatten und nicht wussten was wir tun sollten, weil wir ja eigentlich nur mit einem der Manager sprechen wollten, schrieben wir irgendwann Deckweiss hin.

Einige Wochen später hatten wir das gar nicht mehr so im Kopf. Als wir jedoch den ersten Brief zugesandt bekamen, wo wir bereits als Deckweiss bezeichnet wurden, wussten wir, es gibt kein zurück. Jetzt starteten wir wirklich den Weg zur WKO, meldeten unser Unternehmen am 09.03.2017 an und die Reise begann.

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