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Teambuilding: Programmierer in der Wildnis

Für unser Teambuilding im 3. Quartal besuchten wir einen unserer ersten Kunden: das Wildnisgebiet Dürrenstein im neuen Haus der Wildnis. Echt sehr erfreulich, wie sehr sie sich um das Wildnisgebiet, die Natur und Tiere kümmern. Sehenswert!

Daniel Steinkogler
DevOps bei Deckweiss

"Programmierer in der Wildnis" mag sich im ersten Moment vielleicht wie ein Reality-TV-Format oder ein soziales Experiment anhören, tatsächlich beschreibt der Titel jedoch auch unser letztes Teambuilding-Event, welches wir Mitte Juli durchgeführt haben, ziemlich treffend. Ursprünglich geplant war ein Besuch bei unseren Kunden im Haus der Wildnis in Lunz am See und eine anschließende Wanderung durch das Wildnisgebiet. Wie der Tag im Detail abgelaufen ist, werde ich euch in diesem Blog näher bringen.

Die Rückkehr des Urlaubers

Am Vormittag haben wir noch ganz normal unsere Arbeit verrichtet und uns alle im Büro versammelt. Ok, "ganz normal" stimmt dabei vielleicht nicht hunderprozentig, denn dieser Tag war gleichzeitig auch der erste Arbeitstag für Simon nach seiner fast zweimonatigen Camper-Reise im Norden Europas. Generell war dieser Tag somit auch der erste Tag, an dem sich wirklich das ganze Team gleichzeitig im Büro befand und auch das erste Teambuilding-Event bei dem niemand ausgefallen ist. Somit herrschte natürlich eine sehr gute Stimmung im Büro, was ein produktives Arbeiten mit vielen lustigen Gesprächen ermöglichte.

Gemeinsames Mittagessen im Regionalladen

Beim einem Teambuilding-Event darf ein gemeinsam Essen natürlich nicht fehlen und so haben wir uns schließlich zur Mittagszeit auf den Weg nach Scheibbs in den Regionalladen Nah Guat, zu dessen Team auch unser Gründungsmitglied Daniel Aigner gehört, gemacht und uns mit köstlichem Grillgut gesättigt. Außerdem haben wir uns für den weiteren Tag noch regionales Obst und Gemüse und den ein oder anderen Snack mitgenommen. Besonders ein Säckchen Radiesschen sollte sich im Laufe des Tages noch als gute Investition herausstellen.

Ausstellung im Haus der Wildnis

Am frühen Nachmittag sind wir schließlich dann nach Lunz am See gefahren, um uns die Austellung im Haus der Wildnis anzusehen. Zu Beginn bekamen wir eine sehr interessante und informative Führung, ehe wir uns anschließend frei durch die Ausstellung bewegen konnten. Das gesamte Haus der Wildnis ist durch technische Hilfsmittel so toll umgesetzt, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene sich mit Freude mit dem Wildnisgebiet und dem darin erhaltenen Urwald beschäftigen können. Highlights sind zum Beispiel die Verwendung von VR-Brillen, um wie ein Vogel über das Wildnisgebiet zu "fliegen" oder die Verwendung von Augented Reality, um Tiefe EInblicke in den Urwald zu bekommen. Natürlich haben wir uns auch die digitale Bibliothek genauer angeschaut, in der wir unsere programmierte Software hautnah im Einsatz betrachten konnten (https://bibliothek.wildnisgebiet.at/). Hier wurde ein gemütlicher Ort geschaffen, in der sowohl in unserer Software als auch in echten Büchern geschmökert werden kann.

Spaß und Entspannung im Solebad

Wie ich in der Einleitung bereits erwähnt habe, war ursprünglich geplant, auch eine gemeinsame Wanderung durch das Wildnisgebiet vorzunehmen. Durch den starken Regen am Vortag und den somit suboptimalen Bodenverhältnissen, haben wir uns jedoch dazu entschieden, Plan B in Angriff zu nehmen: ein gemütlicher Badespaß im Solebad Göstling. Während sich der ein oder andere einen Saunabesuch nicht entgehen ließ, hatten die anderen Spaß mit den Strömungen und Fontänen im warmen Außenbereich und an der Rutsche. Natürlich kamen auch Entspannung und persönliche Gespräche nicht zu kurz. Erst am frühen Abend haben wir mit aufgeweichter Haut das Bad verlassen und die Heimreise angetreten.

Actionreiche Heimfahrt und abendlicher Ausklang

Wenn ihr meine früheren Blogbeiträge über unsere Teambuilding-Events verfolgt habt, mögt ihr euch vielleicht fragen, wo diesmal die interne Competition geblieben ist. Sonst haben wir mit Schach, Bowling oder Kart fahren so ziemlich immer auch einen kleinen Bewerb ausgetragen. Wir brauchten auf der Heimfahrt also noch eine zündende Idee, um diese Lücke zu schließen. Was könnte neben den lieblichen Klängen von Radio Niederösterreich im Auto für einen epischen Wettkampf sorgen? Die Antwort liegt auf der Hand: Ein Radieschen-Wettessen! Somit schafften wir es schließlich auch noch unsere Snacks zu verputzen, bevor wir wieder in Purgstall angekommen sind.Hier haben wir schließlich den Abend noch im "Szenario" gemütlich ausklingen lassen.

Alles in Allem war das Teambuilding-Event wieder ein voller Erfolg, bei dem wir uns noch näher kennenlernen und zusammen viel Spaß haben konnten. Außerdem freuen wir uns schon die Wanderung im Wildnisgebiet im Laufe des Jahres nachholen zu können.

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